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Blendattacken auf Piloten - Schäden von Laserpointer schwer nachzuweisen

Berlin – Seit Jahren nimmt die Zahl von Blendattacken mit Laserpointern auf Flugzeugpiloten weltweit zu. In 90 Prozent der Fälle werden Pointer im grünen Wellenlängenbereich benutzt, deren Leistung sich unter der Fünf-Milliwatt-Grenze bewegt. Der Nachweis von organischen Verletzungen im Auge ist bei diesen geringen Energiestärken schwierig, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres 112. Kongresses. kaufen laserpointer Anders verhält es sich im Fall von hochenergetischen Lasern, die als Kriegswaffen eingesetzt werden. Welche Schäden durch Laserlicht am und im Auge entstehen können, erläutern DOG-Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz am 18. September in Berlin.




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Allein in den USA kam es im vergangenen Jahr zu fast 4.000 Blendattacken auf Flugzeugpiloten, grüner laserpointer in Europa haben sich seit 2004 nach Expertenschätzungen mindestens 3.000 solcher Vorfälle ereignet. „Handelsübliche Laserpointer mit einer Stärke von biszu fünf Milliwatt können Airbusse prinzipiell auch in 25.000 Metern Höhe erreichen“, berichtet Dr. med. Frank Jakobs, laserpointer rot Augenarzt am Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck. „Die meisten Attacken finden aber während der Start- und Landemanöver statt oder bei Helikoptern, die sich nicht so schnell bewegen“, so Jakobs, der die NATO zum Thema Blendattacken berät. „Attacken auf Eurofighter sind eher selten, sie sind dafür einfach zu schnell.

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Ob durch die Angriffe organische Schäden im Auge entstehen, hängt vor allem von der Stärke des Lasers ab.  blauer laserpointer Grundsätzlich können Laserschäden, wie sie etwa bei Unfällen mit experimentellen Lasern entstehen, über eine Untersuchung des Augenhintergrundes oder mit weiteren Spezialuntersuchungen nachgewiesen werden“, erläutert Professor Dr. med. Johann Roider, Präsident der DOG. 100mw laserpointer Bei Blendattacken mit handelsüblichen Laserpointern sei dies schon schwieriger. „Hier können meist keine organischen Schäden nachgewiesen werden – weder mit der optischen Kohärenztomographie noch mit weiteren Spezialuntersuchungen“, erklärt Laserexperte Roider. „Nach bisherigen Erfahrungen bleibt es bei der reinen Blendung“, bestätigt auch Fliegerarzt Jakobs. Der Nachweis eines Laserschadens sei nur durch wiederholte Untersuchungen innerhalb der ersten Tage zu führen.



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